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Juli 20

Spürhunde – Ein Beitrag von mir im Hörfunk bei WDR 5

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Quarks – Wissenschaft und mehr. So heißt eine Sendung im Hörfunk bei WDR 5. Mich besuchte der Moderator Dennis Bürk an einem Vormittag.

Es war ein sehr angenehmes Gespräch und Dennis hat mir aber auch viele Löcher in den Bauch gefragt. Kein Wunder, denn meine Ausführungen waren für ihn oft ein Fachchinesisch.

So begann unser Gespräch damit, ihm erst einmal meinen persönlichen Hintergrund zu erklären und wie ich zur Spürarbeit kam. Und zwangsläufig startet alles bei mir als kleiner Schuljunge, der auf seinem Schulweg immer an einem Hof vorbeikam. Dort gab es am Ende der Einfahrt einen Hundezwinger. Darin stand eine Schäferhündin. Eine deutsche Schäferhündin mit dem Namen Asta. Vor der Schule und auf meinem Heimweg ging ich immer bei Asta vorbei und sprach mit ihr. Irgendwann streichelte ich sie sogar. Eines Tages fragte ich den Besitzer, Onkel Anton, ob ich einmal mit Asta spazieren gehen dürfte. Ich war damals vielleicht 8 Jahre alt. Onkel Anton sagte ja, aber nur unter der Bedingung, dass Herbert, mein Nachbar und ein älterer Jugendlicher mitgehen würde. Kurzum, Herbert ging mit.

Wir gingen über ein Feld bei der Uhle und dort war ein Armeecamp der Belgier aufgebaut. Ich ging ganz allein mit Asta an der Leine durch das Zelt und Herbert sah zu. Die Soldaten applaudierten mir alle. Ich war so stolz. Das war der Beginn meiner Leidenschaft für Hunde, damals speziell für Schäferhunde.

Die Folge daraus war, dass ich mich mit 15 Jahren handschriftlich bei der Polizei bewarb mit dem Hinweis, dass ich Hundeführer werden wollte.

Erst viele Jahre später wurde ich dann dort als Hundeführer ausgebildet und eingesetzt.

Ich hatte so viele Fragen in Bezug auf die Fähigkeiten von Hunden, so dass ich viele viele Bücher las und mir Studien besorgte. Das ging über viele Jahre so.

In meinem weiteren Lebensverlauf hatte ich unzählige Hunde und bildete diese aus und verkaufte sie an Behörden.

Aber auch dann hört mein Wissensdurst immer noch nicht auf. Ich besuchte Seminare, kaufte noch mehr Bücher und Studien und begann dann ein eigenes Trainingskonzept zu entwickeln. Insbesondere die Sprengstoffspürhunde und deren Leistungen haben es mir angetan.

Irgendwann war es dann so weit, dass ich selbst so viel Fachkenntnis hatte und eigene Bücher darübergeschrieben habe. Ich bin sehr stolz, dass diese in vielen Bibliotheken von Polizei und Verwaltung in den Regalen stehen. Mehr im Beitrag von Quarks, im WDR 5.

Hier der Link zur Radiosendung bei WDR 5 – Ab Minute 00:57 geht es los. :

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/wissenschaft-und-mehr/audio-oezdemirs-haltungslabel—macht-hitze-agressiv—spuerhunde-100.html

 

Quarks – Science and more. This is the name of a radio program on WDR 5. I was visited by the presenter Dennis Bürk one morning.

It was a very pleasant conversation and Dennis also asked me a lot of questions. No wonder, because my explanations were often a technical jargon for him.

So our conversation began by first explaining to him my personal background and how I came to do tracking work. And inevitably, it all starts with me as a little schoolboy who always passed a farm on his way to school. There was a dog kennel at the end of the driveway. In it stood a shepherd bitch. A German shepherd bitch with the name Asta. Before school and on my way home, I always walked by Asta and talked to her. At some point I even petted her. One day I asked the owner, Uncle Anton, if I could go for a walk with Asta. I was maybe 8 years old at that time. Uncle Anton said yes, but only under the condition that Herbert, my neighbor and an older youth would go along. In short, Herbert went along.

We went across a field near the Uhle and there was an army camp of the Belgians set up. I walked all alone with Asta on a leash through the tent and Herbert watched. The soldiers all applauded me. I was so proud. That was the beginning of my passion for dogs, at that time especially for German Shepherds.

The consequence of this was that at the age of 15 I handwrote an application to the police, saying that I wanted to become a dog handler.

It wasn’t until many years later that I was trained and assigned there as a dog handler.

I had so many questions regarding the capabilities of dogs, so I read many many books and obtained studies. This went on for many years.

As my life progressed, I had countless dogs and trained them and sold them to authorities.

But even then my thirst for knowledge still does not stop. I attended seminars, bought even more books and studies, and then began to develop my own training concept. I was particularly taken with explosive detection dogs and their performance.

At some point I had so much expertise myself and wrote my own books about it. I am very proud that these are in many libraries of police and administration in the shelves. More in the contribution of Quarks, on WDR 5.

Here is the link to the radio broadcast at WDR 5 – It starts at minute 00:57. :

 

Karl-Heinz Klöpper

 


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