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Der Fachverlag für professionelle Diensthundearbeit

K-9 Tactics.
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Fachwissen für Menschen, die Verantwortung tragen. Bücher über Detektion, Schutzdienst und moderne Diensthundausbildung.

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Von Karl-Heinz Klöpper · Ehem. Polizeidiensthundführer · Fachautor · Gründer

Hundeführer mit DOGINARE-Kennzeichnung und sitzendem Diensthund vor einer Betonwand.
DOGINARE · Mensch und Hund im Team

Das DOGINARE Buchprogramm

Mehrere Sprachen. Ein professioneller Anspruch.

DOGINARE – Fachwissen für professionelle Diensthundearbeit

DOGINARE verbindet Fachliteratur, praktische Erfahrung und die kritische Auseinandersetzung mit moderner Diensthundearbeit. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die Hunde ausbilden, führen, beurteilen oder ihre Ausbildung verantworten: Diensthundeführer, Instruktoren, Sicherheitsorganisationen und fachlich interessierte Leser. Die Themen reichen von Lernverhalten und Schutzdienst über Geruchsarbeit bis zur Ausbildung von Spürhundteams. Bücher und Fachbeiträge sollen Zusammenhänge verständlich machen und dabei helfen, Entscheidungen im Training bewusster zu treffen.

Hinter DOGINARE steht Karl-Heinz Klöpper, ehemaliger Polizeidiensthundeführer, Sprengstoffspürhundführer und Fachautor. Seine mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung mit Hunden bilden den praktischen Ausgangspunkt. Diese Erfahrung wird in den Veröffentlichungen erklärt, eingeordnet und mit fachlichen Fragen verbunden. Das Ziel ist Wissen, das sich nachlesen, hinterfragen und im eigenen Arbeitsumfeld verantwortungsvoll nutzen lässt.

Warum aus praktischer Erfahrung Fachbücher wurden

Viele Fragen der Diensthundearbeit entstehen nicht am Schreibtisch. Ein Hund zeigt unter veränderten Bedingungen ein anderes Suchverhalten. Eine im Training sichere Aufgabe gelingt an einem unbekannten Ort nicht ebenso zuverlässig. Oder ein Hundeführer erkennt zwar ein Problem, kann aber seine Ursache noch nicht einordnen. Aus solchen Fragen entstand der Wunsch, Erfahrungen systematisch festzuhalten und für andere zugänglich zu machen.

Die früheren Veröffentlichungen zur modernen Diensthundeausbildung und die späteren Bücher über Schutzdienst und Geruchsdetektion gehören zu dieser Entwicklung. DOGINARE betrachtet Ausbildung als einen Prozess, in dem Mensch, Hund, Aufgabe und Umgebung zusammenwirken. Ein einzelner Trainingstipp kann dabei nützlich sein. Tragfähiges Verständnis entsteht jedoch erst, wenn erklärt wird, wann ein Vorgehen sinnvoll ist, woran Fortschritt erkennbar wird und wo seine Grenzen liegen.

Diensthundetraining verständlich einordnen

Eine fachliche Beschreibung sollte zwischen Beobachtung und Interpretation unterscheiden. „Der Hund wurde langsamer“ beschreibt zunächst ein sichtbares Verhalten. „Der Hund hat die Aufgabe verstanden“ ist bereits eine Deutung. Für eine belastbare Auswertung muss geklärt werden, welche weiteren Beobachtungen diese Deutung stützen und welche anderen Erklärungen möglich sind.

Diese Unterscheidung prägt den Anspruch an die DOGINARE-Inhalte. Leser sollen nicht nur erfahren, was sie tun könnten, sondern auch, welche Fragen sie vorher beantworten sollten. Welches Verhalten ist das konkrete Lernziel? Welche Voraussetzungen bringt der Hund mit? Wie wird die Aufgabe aufgebaut? Und wie lässt sich überprüfen, ob das Ergebnis auch ohne unbeabsichtigte Hilfen zustande kommt? Solche Fragen verbinden die Ausbildungspraxis mit einer nachvollziehbaren Dokumentation.

Spürhundarbeit: Geruch, Suche und Zusammenarbeit

Erfolgreiche Spürhundarbeit lässt sich nicht allein mit der außergewöhnlichen Nase des Hundes erklären. Ebenso wichtig sind eine klar definierte Suchaufgabe, ein nachvollziehbarer Ausbildungsstand und die Zusammenarbeit mit dem Menschen. DOGINARE beschäftigt sich deshalb sowohl mit Geruch und Geruchsverteilung als auch mit der Frage, wie Hundeführer das Verhalten ihres Hundes beobachten und bewerten.

Ein anschauliches Beispiel liefert die Untersuchung von Lit, Schweitzer und Oberbauer aus dem Jahr 2011: Die Erwartungen von Hundeführern beeinflussten in den untersuchten Suchsituationen die gemeldeten Anzeigen. Die Studie ist ein Anlass, Erwartungseinflüsse bei der Gestaltung von Prüfungen ernst zu nehmen; sie liefert keine pauschale Fehlerquote für sämtliche Spürhundteams. Zur Originalstudie.

Die acht Leitgedanken der DOGINARE-Methode

DOGINARE steht für Dialog, Orientierung, Geduld, Intuition, Natürlichkeit, Achtsamkeit, Respekt und Empathie. Diese Begriffe beschreiben die Haltung, mit der Karl-Heinz Klöpper auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund blickt. Sie ersetzen keine fachliche Beurteilung einer konkreten Aufgabe, geben ihr aber einen bewussten Rahmen.

Dialog bedeutet, Signale verständlich zu gestalten und die Reaktionen des Hundes aufmerksam wahrzunehmen. Orientierung schafft verlässliche Abläufe. Geduld lässt Raum für individuelle Lernschritte. Intuition kann eine Beobachtung anstoßen, sollte bei der Auswertung jedoch durch überprüfbare Kriterien ergänzt werden. Natürlichkeit richtet den Blick auf die Eigenschaften des Hundes. Achtsamkeit bezieht Belastung und Erholung ein. Respekt und Empathie verlangen, den Hund als empfindungsfähigen Partner ernst zu nehmen.

Fachliteratur in mehreren Sprachen

Das Buchprogramm richtet sich an eine internationale Leserschaft. Titel erscheinen in mehreren Sprachen; welche Sprachfassung und welches Format erhältlich sind, hängt vom jeweiligen Werk ab. Eine deutsche Ausgabe, eine englische Fachübersetzung und eine französische Ausgabe können unterschiedliche Titel tragen. Für die Auswahl sind deshalb Inhalt, Sprache, Ausgabe und gegebenenfalls ISBN gemeinsam zu betrachten.

Auf der Bücherseite finden Sie eine thematische Orientierung. Der Shop führt zu den jeweiligen Bezugsangeboten. Im Fachblog werden einzelne Fragestellungen vertieft. Wer zunächst einen Begriff nachschlagen möchte, kann das Glossar nutzen.

Fachwissen für Organisationen und Lernende

Behörden, Ausbildungsstellen und private Fachanwender haben unterschiedliche Voraussetzungen. Ein Einführungstext für neue Hundeführer benötigt andere Erklärungen als eine Unterlage für erfahrene Instruktoren. Unter Solutions beschreibt DOGINARE, wie sich Inhalte und Lehrmaterialien an konkrete Zielgruppen und Aufgaben anpassen lassen.

Der geplante Campus ergänzt die öffentliche Website um einen geschlossenen Lernbereich. Dort sollen freigegebene Teilnehmer auf die jeweils für sie bestimmten Inhalte zugreifen können. Die öffentliche Erklärung des Campus bleibt von den geschützten Unterlagen getrennt. Für Fragen zu Büchern, fachlichen Themen oder einer Zusammenarbeit steht die Kontaktseite zur Verfügung.

Aus dem Fachblog